Pokemon Gelb (Yellow / Special Pikachu Edition) Bootleg / Fake Game

Vor einiger Zeit suchte ich bei eBay nach einigen Pokémon-Fake-Editionen um meine Sammlung zu erweitern und dabei erblickten meine Auge etwas feines:

vorderseite

Die gelbe bzw. „Special Pikachu Edition“ der ersten Pokémon Generation in einem schwarzen Plastikgehäuse – ein offensichtlicher Fake. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Für 5 Euro gehörte sie mir.

In der Artikelbeschreibung der Hinweis, das Spiel ließe sich nicht mehr speichern, evtl. sei die Batterie leer. Nunja, dachte ich mir, Bootlegs haben oft gar keine Batterie eingebaut und lassen sich „ab Werk“ nicht speichern. Aber gleich dazu meer.

Bei mir zuhause angekommen musste ich das Spiel natürlich als erstes direkt öffnen. Wie bei Bootlegs üblich wurde das Spiel nicht mehr der Nintendo-üblichen Schraube verschlossen, für die man ein spezielles Schraubendreher-Bit benötigt, sondern mit einer normalen Kreuzschlitzschraube:

rueckseite

Was weiterhin direkt auffällt: Direkt oberhalb vom Schriftzug „Pat. pend“ fehlt das Nintedo-typische „MADE IN JAPAN“, so wie die Auswölbung in der Mitte. Vergleiche hier mit einem Original: gelb_original_rueckseite

Nach Öffnen das Plastikgehäuses trat dann das Herzstück zum Vorschein:

modul_vorderseite

modul_rueckseite

Wie auf dem Bild zu erkennen ist, legt(e) hier der Meister noch selbst Hand an. So finden sich einige Lötstellen (bspw. unten Links), die augenscheinlich nicht durch Maschinen erfolgten:loetstelle_hand_1

Ebenfalls vorhanden, wie auf den meisten Bootleg-Versionen von Game Boy Spielen ist der schwarze, runde „Knubbel“ auf der Leiterplatte des Spieles. Was sich darunter verbirgt weiß ich leider nicht, wenn ihr es mir sagen könnt freue ich mich über einen netten Kommentar unter dem Artikel.

Entgegen meiner Erwartungen fand ich aber doch eine Batterie vor. Entgegen den originalen Game Boy Spielen ist die Batterie nicht verlötet, sondern lässt sich einfach aus der Halterung herausdrücken und austauschen. Zum Vergleich könnt ihr hier die Batterie in einer geöffneten silberen Edition sehen: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cc/PokemonSilverBoard.jpg

Es stellte sich also heraus, das die Batterie in der Tat leer war. Nach dem Tauschen der Batterie funktionierte die Speicherfunktion einwandfrei.

Nun aber zum Spiel selbst. Ich legte das Spiel in meinen GBA und zunächst funktionierte alles, wie es funktionieren sollte:

spiel_an

 

Doch dann kam endlich die Belustigung:


welcome

wild_pikachu

Wie sich herausstellte wurden alle Sprites von Personen und Pokémon, die angezeigt werden, durch diese rotbepunkte, schwarze Grafik ausgetauscht. Der Rest des Spieles sieht absolut normal aus. Ich habe das Spiel zudem in einem GBC getestet und versucht die Kontakte zu säubern, das Phänomen verschwand nicht.

Nach ca. einem halben Jahr (das Spiel habe ich irgendwann im Sommer erstanden) testete ich das Spiel nun vor wenigen Tagen erneut – und was soll ich sagen? Plötzlich funktioniert es wunderbar. (Ich wollte es jemandem zeigen, war also offensichtlich der Vorführeffekt, der zur Reparatur des Spieles führte ;-)) Jetzt funktioniert es im Großen und Ganzen wie das Original, natürlich nur soweit ich es testen konnte.

 

 

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Stratoserver und Mails zu GMX und Web.de

Mit Verwunderung musste ich vor kurzer Zeit feststellen, dass an web.de und GMX verschickte Mails in der Queue des SMPT-Server hängengeblieben sind. Aufgefallen ist dies erst nach einiger Zeit. So kam nicht direkt eine Fehlermeldung von Postfix zurück, sondern erst nach einigen Zustellversuchen.

Die Fehlermeldung lautete dabei:

This is the mail system at host h2487786.stratoserver.net.
I’m sorry to have to inform you that your message could not
be delivered to one or more recipients. It’s attached below.
For further assistance, please send mail to postmaster.
If you do so, please include this problem report. You can
delete your own text from the attached returned message.
The mail system
<xxx.xxxxxxxx@gmx.de>: host mx00.emig.gmx.net[212.227.15.9] refused to talk
to me: 554-gmx.net (mxgmx013) Nemesis ESMTP Service not available 554-No
SMTP service 554-Bad DNS PTR resource record. 554 For explanation visit
http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.24.48&c=rdns
Reporting-MTA: dns; h2487786.stratoserver.net
X-Postfix-Queue-ID: ED9BFDC60719
X-Postfix-Sender: rfc822; xx.xxxx@xxxxxxxxxx.de
Arrival-Date: Wed, 30 Dec 2015 16:36:42 +0100 (CET)
Final-Recipient: rfc822; xxx.xxxxxxxx@gmx.de
Original-Recipient: rfc822;xxx.xxxxxxxx@gmx.de
Action: failed
Status: 4.0.0
Remote-MTA: dns; mx00.emig.gmx.net
Diagnostic-Code: smtp; 554-gmx.net (mxgmx013) Nemesis ESMTP Service not
available 554-No SMTP service 554-Bad DNS PTR resource record. 554 For
explanation visit
http://postmaster.gmx.com/en/error-messages?ip=85.214.24.48&c=rdns
ForwardedMessage.eml

Da ich mir den Fehler nicht erklären konnte – hatte doch bisher alles wunderbar funktioniert – vermutete ich den Fehler erst in fehlerhaften MX- oder Reverse-DNS-Konfigurationen.

Allerdings kam mir das etwas spanisch vor, da ich in der Vergangenheit keine Probleme hatte und die Überprüfung von MX und Reverse-DNS gang und gäbe ist.

Da mir die genannte Seite von GMX mit einer Erklärung zur Fehlermeldung auch nicht aufschlussreich erschien (PTR-Record war korrekt gesetzt), versuchte ich durch stundenlanges Suchen im Internet herauszufinden, was das Problem sein könnte.

Der Fehlertext unter http://postmaster.gmx.com/en/error-messages lautet:

5xy Bad DNS PTR resource record
Emails from your email server were rejected because the PTR Resource Record (PTR-RR) of your IP address does not follow our guidelines. Possible reasons for this can be: 1. The PTR-RR states that the IP address was dynamically allocated. 2. The PTR-RR is a generic standard entry of your provider. Please allocate an independent and fully qualified domain name (Fully Qualified Domain Name – FQDN) to your email server and enter the corresponding valid PTR-RR. 3. Individual rejection of the PTR-RR for system protection reasons. Please contact the administrator of your system who should then contact us.

Wie ich dann herausfand sperren GMX und Web.de Mailserver mit dynamischen IPs aus. Ein legitimes Mittel zur Abwehr von Spam. Aber nicht nur das: So scheinen seit kurzer Zeit auch Server von Strato.de, deren Hostname und Reverse-DNS-Eintrag standardmäßig in der generischen Form h1234567.stratoserver.net lautet, gesperrt zu werden.

Warum? Don’t ask me. Ein Mittel gegen den Konkurrenten vorzugehen? Möglich. So gehören Web.de und GMX beide zur United-Internet-Gruppe, wie auch diverse andere Firmen, die auf Webhosting spezialisiert sind. Auf mich wirkt es, als wolle man mit dieser Maßnahme gezielt Strato-Kunden stören.

Lösung war es dann letztendlich im Kundeninterface auf https://config.stratoserver.net den Reverse-DNS-Eintrag zur IP auf eine meiner Domains zu ändern. Wichtig ist die Angabe als FQDN: domain.de reicht nicht, es muss bspw. www.domain.de oder mail.domain.de sein. Andernfalls wird der PTR-Eintrag von manchen Mailservern als ungültig angesehen. Dementsprechend mussten dann auch alle MX-Einträge angepasst werden. Anschließend funktionierte der Versand zu GMX und Web.de wieder.

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Pokémon Shuffle Catch Rate

I made this spreadsheet to check if the percentage for catching a Pokémon ingame is true.
i missed about 30 20% chances in a row, so i decided to create this.

I will update the list each time i play the game.

The delta shown should be aprox. 0 if the shown chance is true.

 

chance in %
caught
not caught
caught %
delta
Σ
Σ delta
1090-1-1-357.98
2060-2-3
3010-3-6Σ tries
4010-4-10251
5040-5-15
6040-6-21
71712.55.5-15.5
81325171.5
9020-9-7.5
101614.294.29-3.21
11090-11-14.21
12020-12-26.21
1314207-19.21
1422503616.79
15020-151.79
1611503435.79
17040-1718.79
181109.09-8.919.88
19030-19-9.12
2023402010.88
21040-21-10.12
222528.576.57-3.55
2311502723.45
2411502649.45
25070-2524.45
26020-26-1.55
27010-27-28.55
28115022-6.55
29010-29-35.55
301420-10-45.55
31010-31-76.55
32115018-58.55
332528.57-4.43-62.98
3400/-62.98
35020-35-97.98
36020-36-133.98
37317538-95.98
382010062-33.98
39010-39-72.98
403442.862.86-70.12
41010-41-111.12
42010-42-153.12
43020-43-196.12
441420-24-220.12
451233.33-11.67-231.79
462340-6-237.79
471233.33-13.67-251.46
4800/-251.46
4900/-251.46
501325-25-276.46
512166.6715.67-260.79
521325-27-287.79
531010047-240.79
541150-4-244.79
552166.6711.67-233.12
56020-56-289.12
57010-57-346.12
581150-8-354.12
5900/-354.12
602010040-314.12
613260-1-315.12
6200/-315.12
631010037-278.12
6400/-278.12
651010035-243.12
661010034-209.12
67010-67-276.12
683260-8-284.12
69010-69-353.12
704357.14-12.86-365.98
7100/-365.98
721010028-337.98
7300/-337.98
742010026-311.98
751150-25-336.98
763175-1-337.98
771010023-314.98
781150-28-342.98
791010021-321.98
80010-80-401.98
8100/-401.98
823175-7-408.98
8300/-408.98
843175-9-417.98
851010015-402.98
862010014-388.98
872010013-375.98
8800/-375.98
8900/-375.98
9000/-375.98
9100/-375.98
92101008-367.98
9300/-367.98
94201006-361.98
9500/-361.98
96101004-357.98
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PC Start and Shutdown Widget für Android

Mit dem PC Start and Shutdown Widget für Android lässt sich ein Computer über die Wake On LAN Funktionalität starten und Windows herunterfahren, bzw. in den Ruhezustand versetzen..

 

shutdown widget

 

Natürlich funktioniert dies nicht out of the box, sondern es ist ein wenig Konfigurationsaufwand am Rechner erforderlich.

Wake On LAN – kurz WOL – sendet ein sogenanntes Magic Packet an alle Rechner in einem Netzwerk. Das Paket selbst enthält die MAC Adresse des Netzwerkinterfaces im zu starteten PC.
Damit die Netzwerkkarte das Paket erkennen und entsprechend reagieren kann ist es nötig, dass diese auch im ausgeschalteten Zustand mit Strom versorgt wird. Hierfür sind im BIOS oder UEFI des Rechners die nötigen Einstellungen zu treffen. Oft muss WOL zudem separat aktiviert werden. Von Mainboard zu Mainboard kann dies stark varieren. Mit ein wenig Googlen findet man aber meist schnell die nötigen Einstellungen für sein Board.

 

Komplizierter wird es, wenn man den Windows 7-8-10 Rechner remote herunterfahren möchte:

In erster Linie wird das Herunterfahren mit meinem Widget über „Windows Management Instrumation“ – kurz WMI – durchgeführt.

Damit dies funktioniert muss zunächst die Windows Benutzerkontensteuerung (UAC) deaktiviert werden, ansonsten funktioniert es zwar mit dem „echten“ Administrator Account, den Windows mitbringt, nicht aber mit einem anderen lokalen Benutzeraccount der Gruppe Lokale Administratoren. Am einfachsten lässt sich die UAC dekativeren, indem man in ein Kommandozeilenfenster im administrativen Modus den Befehl

reg.exe ADD HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\policies\system /v LocalAccountTokenFilterPolicy /t REG_DWORD /d 1 /f

eingibt. Anschließend ist ein Neustart des Systems erforderlich.

 

Als nächstes muss die Windows Firewall konfiguriert werden, da der Zugriff ansonsten von ihr geblockt wird.

Dies lässt sich entweder über die Erweiterten Einstellungen der Windows Firewall => Eingehende Regeln => Neue Regel => Vordefiniert => Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI) durchführen oder alternativ wieder über die administrative Kommandozeile:

netsh firewall set service RemoteAdmin enable
netsh firewall add portopening protocol=tcp port=135 name=DCOM_TCP135
netsh firewall add allowedprogram program=%windir%\system32\wbem\unsecapp.exe name=WMI
netsh firewall add allowedprogram program=%windir%\system32\dllhost.exe name=Dllhost

Nun muss der Windows Dienst „Remoteregistrierung“ gestartet werden. Dieser Netzwerkdienst erlaubt den Zugriff auf die Windows Registry, was voraussetzung für einen derartigen Remotezugriff auf Windows ist.

Am einfachsten gibt man zum aktivieren folgendes in ein administratives cmd-Fenster ein:

sc config remoteregistry start= auto
net start remoteregistry

Damit wird der Starttyp auf automatisch gestellt (startet beim Systemstart von Windows mit) und anschließend wird der Dienst gestartet.

Manuell kann man die Einstellung auch über die Diensteverwaltung von Windows vornehmen:

remote registry

 

Leider ist es das immer noch nicht gewesen.

Ich verwende zum Herunterfahren die Java Bibliothek j-Interop. Diese setzt voraus, dass die Benutzergruppe der lokalen Administratoren auf den Registry-Key HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{76A64158-CB41-11D1-8B02-00600806D9B6} (WBEM Scripting Locator)  Vollzugriff hat. Dies muss über die Registry eingestellt werden. Dazu muss kurzzeitig der Besitzer vom TrustedInstaller zu der Gruppe der Lokalen Administratoren (SID: „S-1-5-32-544“) geändert werden und anschließend wieder zurück („NT Service\TrustedInstaller“).

Für diejenigen, denen die ganze Konfiguration zu stressig ist, habe ich hier ein Skript bereit gestellt, das alle Arbeiten erledigt. Mit einem Rechtsklick auf die setup.bat -> Als Administrator ausführen werden die oben beschriebenen Konfigurationen vollautomatisch durchgeführt. Einzig ein Neustart des Rechners muss noch gemacht werden. Zum kurzzeitigen Ändern des Besitzers des beschriebenen Registry Keys wird das kostenfreie Tool SetACL verwendet.

 

Nun aber zum Widget selbst:

Da es sich um keine App im eigentlichen Sinne handelt ist es nur in Widget Menü zu finden, nicht in der App Übersicht.

configDas Widget muss auf den Homescreen gezogen werden, damit sich der Bildschirm zur Konfiguration öffnet. Hier müssen nur IP- und MAC-Adresse des fernzusteuernden Rechners, so wie Benutzername und Passwort zur Anmeldung konfiguriert werden. Falls sicher der Rechner in einer Windows Domäne befindet, ist diese ebenfalls anzugebeben.

 

widget

Nach der Eingabe wird das Widget über einen Druck auf „save config“ auf dem Android Homescreen platziert.

 

Dieser Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen, so dass Widgets zum Fernsteuern verschiedener Rechner angelegt werden können.

Nun lässt sich der PC über die grüne Schaltfläche starten, über die orangene in den Ruhezustand versetzen und über die rote Schaltfläche herunterfahren.

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Android Widget für Stundenplanänderungen der FH Hof

Mit dem Android Widget „FH Hof Stundenplanänderungen“ lassen sich Stundenplanänderungen der Hochschule Hof ganz einfach auf den Homescreen des Android Smartphones oder Tablets bringen.

Das FH Hof Stundenplanänderungen Widget nach Platzierung auf dem Homescreen

Das Widget nach Platzierung auf dem Homescreen

Nach der Installation findet man es im Widget-Menü von Android. Da es keine App im eigentlichen Sinne ist, ist es nicht im App-Menü zu finden.

Nach Hinzufügen des Widgets auf den Homescreen müssen zunächst Studiengang und Semester ausgewählt werden. Hierzu ist eine Internetverbindung nötig, da diese Daten aus dem Internet gelesen werden. Nach Auswahl des Studiengangs wird die die Liste mit der verfügbaren Semester aktualisiert. Nach Auswahl des Semsters und anschließendem Speichern wird das Widget zum Homescreen hinzugefügt und aktualisiert.

Mit einem Fingerdruck und vor oder zurück lässt sich durch die verfügbaren Stundenplanänderungen blättern (falls es welche gibt).

Mit einem kurzen doppelten Fingerdruck auf das Widget aktualisiert es sich und sucht nach neuen Stundenplanänderungen.

Alternativ wird automatisch stündlich eine Aktualisierung durchgeführt. Natürlich ist zum Aktualisieren ebenfalls eine Internetverbindung nötig.

Neue Aktualisierungen werden als Benachrichtung in der Benachrichtungsleiste von Android angezeigt.

Das Widget kann hier kostenfrei im Google Play Store heruntergeladen werden.

 

 

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